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3. Berlin Firefighter Challenge - 2009 Berlin
Breitscheidplatz vor Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Kurfürstendamm
Am 12. September 2009 fand auf dem Breitscheidplatz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche die 3. Berlin Firefighter Challenge statt.
Bereits Freitagabend wurde in der Feuerwache Mitte das Wettkampfwochenende eröffnet. Beim gemütlichen Zusammensein wurden den Teilnehmern aus 7 Nationen die Regeln erläutert, die Startzeiten der einzelnen Wettkämpfer bekannt gegeben und die letzten Fragen geklärt. Neben den Startern wurde auch Dr. Paul O. Davis begrüßt. Er ist der Präsident der Firefighter Combat Challenge und hat sie vor mehr als 25 Jahren ins Leben gerufen. Er hat entschieden, dass die Berlin Firefighter Challenge als Qualifikationslauf für die World Challenge in Las Vegas zugelassen ist. Somit ist dieser Wettkampf derzeit die einzige Möglichkeit in Europa, um sich für Las Vegas zu qualifizieren.
Am Samstag 9:00 Uhr wurde der Wettkampf von der Bezirksbürgermeisterin von Berlin Charlotteburg Monika Thiemen, dem Landesbranddirektor Willfried Gräfling und dem Präsidenten der Firefighter Combat Challenge Dr. Paul O. Davis eröffnet. Die ersten Beiden der insgesamt 175 Starter und 3 Starterinnen gingen um 9.20 Uhr an den Start. Im internationalen Starterfeld gab es Teilnehmer aus Tschechien, Polen, Slowenien, Frankreich, österreich, den USA und natürlich aus ganz Deutschland.
| Kurz nach 11:00 Uhr ging erst ein Raunen und dann Jubel durch die Zuschauermenge, denn die ersten 2 Starter, beide vom TFA-Team Berlin, absolvierten den Parkur in unter 2 Minuten. Jens Klink brauchte nur 1:50,91 und sollte damit der schnellste Läufer des Tages bleiben. Wegen eines Fehlers beim ablegen des Strahlrohres (es war nicht geschlossen) bekam er 5 Strafsekunden und erreichte damit eine Gesamtzeit von 1:55,911. Martin Kleinwächter benötigte zwar knapp 6 Sekunden mehr, blieb aber mit 1:56,85 auch unter 2 Minuten. |
Obwohl alle Teilnehmer kämpften und das letzte aus sich herausholten, konnte nur noch Lukas Novak von der Berufsfeuerwehr Prag die 2 Minuten unterschreiten. Zwar war er hinter Jens Klink nur zweitschnellster Läufer, doch er lief ohne Fehler und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 1:53,78 neben dem Sieg in der Altersklasse M auch den Gesamtsieg.
Nach dem Wettkampf wurde noch ein Relay (Staffel-Lauf) vorgeführt. Es trat das Team „Bis einer heult“ gegen das Team „International“ an. Fünf Berliner Feuerwehrleute kämpften gegen 2 Amerikaner, 2 Düsseldorfer und einen österreicher. Im 2. Durchlauf kämpfte das TFA-Team Berlin gegen das TFA Team aus Göttingen. Bei dem Relay muss der Parcours von 3 bis 5 Läufern absolviert werden, wobei jeder nur eine Station absolviert und ein Staffelstab vom einen zum andern übergeben wird. Mit dieser Vorführung wurde eine neue Wertungsklasse vorgeführt, welche nächstes Jahr für alle angeboten wird.
Den Abschluss des Wettkampftages bildete die Siegerehrung. Die Starter vom TFA-Team Berlin durften in allen Altersklassen, in denen sie antraten, das Siegertreppchen besteigen. In der Altersklasse M erreichte Jens Klink (1:55,91) Platz 2 und bei den M30 belegten Martin Kleinwächter (1:56,85) und Mike Weikamm (2:03,13) die Plätze 1 und 3. Jörg Kappei erkämpfte sich in der Klasse M40 den Platz 3 (2:18,14). In der Altersklasse M50 war das TFA-Team Berlin nicht vertreten. Bei den Frauen startete Jenny Stolze als eine von 3 Frauen. Mit 5:29,95 schaffte sie es erstmals, den Parkur innerhalb der Maximalzeit von 6 Minuten zu laufen und belegte Rang 2.
| In der Gesamtwertung siegte der Tscheche Lukas Novak vor den Berlinern Jens Klink und Martin Kleinwächter. Alle 3 absolvierten den gesamten Parcour in unter 2 Minute. Neben den bravourösen Einzelleistungen gewann das TFA-Team Berlin auch die Team-Wertung mit 5:55,89 vor dem Team der US Airbase Spangdahlem (6:34,31) und dem TFA Team der Berufsfeuerwehr Göttingen (6:50,63). Auch wenn der Gesamtsieg nach Prag ging, waren es doch die Deutschen, allen voran die Starter des TFA-Team Berlin, die das Feld dominierten. Selbst die Amerikaner, die nach ihren starken Leistungen 2007, als Favoriten an den Start gingen, kamen an die super Leistungen der Berliner nicht heran und mussten sich mit Plätzen in den Top Ten zufrieden geben. |
Zum Feiern ging's abends auf die Feuerwache Mitte und später weiter ins Route 66, wo der gelungene und erfolgreiche Wettkampftag ausgiebig gefeiert wurde.
Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Starter des TFA-Teams Berlin, die Organisatoren sowie die neue Location auf dem Breitscheidplatz als äußerst würdig für einen internationalen Wettkampf erwiesen haben. Nach den vielen positiven Resonanzen der Starter, Helfer und Zuschauer bleibt abzuwarten, ob das Organisatorenteam um Mike Weikamm im nächsten Jahr an den Potsdamer Platz zurückkehrt oder weiterhin den Breitscheidplatz als Austragungsort wählt. Meinungen und Kommentare dazu können gern im Gästebuch eingetragen werden.
Zum Schluss noch VIEL GLÜCK und VIEL ERFOLG für Jens Klink, Martin Kleinwächter, Jörg Kappei und Peer Schneider vom TFA-Team Berlin, die sich mit den hervorragenden Ergebnissen in den jeweiligen Altersklassen für die World Challenge 2009 in Las Vegas qualifiziert haben.
Words: © September 2009 by Suse ®
